Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

Institut für Neuroradiologie
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Magnetresonanztomographie (MRT)

Die Magnetresonanztomographie (MRT) ist eine Schnittbilduntersuchung, welche im Gegensatz zur Computertomographie ohne Röntgenstrahlung auskommt. Dabei kann die interessierende Körper- region in jeder beliebigen Richtung als Schnittbild dargestellt werden.
Das Prinzip der Bildgebung erfolgt durch Anregung bestimmter Atome (Wasserstoffkerne). Die unterschiedliche Verteilung und Bindung der Wasserstoffkerne im menschlichen Körper bestimmen die Bilderzeugung. So können schon kleinste Gewebeveränderungen ohne das Risiko der Strahlenbelastung erfasst werden. Diese Gewebeunterschiede können durch die Gabe von Kontrastmittel verstärkt werden.
Neben der morphologischen Darstellung sind Spezialverfahren wie die Liquorflußmessung, Diffusionswichtung, Angiographie, Spektroskopie und Perfusionswichtung möglich. In Vorbereitung einer gewebeschonenden Operation werden Datensätze zur bildgestützten Navigation angefertigt, welche direkt in die Operationssäale übertragen werden. Während der Untersuchung liegen unsere kleinen Patienten auf einem beweglichen Tisch, welcher über eine Öffnung in einen ringförmigen Magneten hineingeschoben wird. Durch die verschieden Verschaltungen des Magneten werden laute Klopfgeräusche erzeugt.

MRT_Kind

Abb.1: MRT-Untersuchungsraum mit MRT-Gerät und Narkosegerät Abb.2: Kindernarkose durch eine Narkoseärztin im Vorbereitungsraum 

In der Regel beträgt die Untersuchungszeit ca. 30 Minuten. Dabei werden mehrere Messungen durchgeführt, welche ca. 2-4 Minuten dauern. Körperbewegungen während dieser Messungen führen zu unscharfen Aufnahmen (Abb. 1). Die relativ lange Untersuchungszeit und der hohe Geräuschpegel werden insbesondere von Kindern als unangenehm empfunden. Sollte der Beistand durch Eltern oder Lieblingskuscheltier nicht ausreichen, kann die Untersuchung unter Obhut eines Narkosearztes durchgeführt werden (Abb. 2). Dabei genügt in der Regel ein leichtes Schlafmittel sowie eine kurze Überwachungszeit nach der Untersuchung. Ein stationärer Aufenthalt ist nicht erforderlich. Abhängig vom Verständnis des Kindes kann eine Untersuchung ca. ab dem 6. Lebensjahr ohne Schlafmittel versucht werden. Als Alternative ist eine Diagnostik im offenen Kernspintomographen möglich. Zur Untersuchung stehen uns jeweils ein Kernspintomograph mit einer Magnetfeldstärke von 3,0 Tesla und 1,5 Tesla sowie ein offenes System mit 1,0 Tesla zur Verfügung.

Letzte Änderung: 21.07.2015 - Ansprechpartner: Webmaster
 
 
 
 
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